Was ist Pathologie

Pathologie ist die Lehre der Krankheiten.
Mit Pathologie wird im Allgemeinen das Aufschneiden von Toten (Obduktionen) verknüpft.

Das hat in der Geschichte sicher seine Berechtigung. Allerdings hat sich das Arbeitsfeld des Pathologen in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt.

Er arbeitet in erster Linie für die Lebenden und ist hier ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Patienten und den behandelnden Ärzten.

Nahezu jedes Gewebe, welches dem Patienten entnommen wird, untersucht der Pathologe auf seine Gutartigkeit bzw. Ursache der Erkrankung hin.
Dabei ist nicht nur die Frage entscheidend, ob evtl. eine Krebserkrankung vorliegt, sondern wegweisend für das weitere Vorgehen des behandelnden Arztes und entscheidend für die weitere Therapie sind auch Art der Geschwulst, Ausdehnung und biologisches Verhalten des Tumors sowie die Art einer eventuell vorhandenen Entzündung (z.B. Tuberkulose).

Der Pathologe wird von den Patienten so gut wie nie in Anspruch genommen und sie bekommen ihn fast nie zu Gesicht, so dass er als „graue Eminenz“ im Hintergrund arbeitet.

Entscheidend für eine gute Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pathologe ist Vertrauen, welches die Basis für eine optimale Therapie nach erfolgter Diagnosestellung ist.

Aber auch Patienten haben in Bezug auf den Pathologen freie Arztwahl, sie müssen nicht den Pathologen akzeptieren, der von ihrem Arzt favorisiert wird.
Dies ist den meisten Patienten nicht bekannt. Der Pathologe kann auch von den Patienten aufgesucht und zu Rate gezogen werden, wenn Fragen auftauchen, die der behandelnde Arzt nicht beantworten kann.
Dies haben in unserem Institut bereits mehrere Patienten in Anspruch genommen.
Eine vorherige Terminabsprache ist erwünscht.


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